Urlaub auf den Seychellen Teil II

Hello Paradise!

Nachdem ich schon die ersten beiden Inseln euch vorgestellt habe, möchte ich euch noch über die weiteren drei Inseln berichten: La Digue, Cerf Island und Mahé

Von Praslin haben wir einen Ausflug nach La Digue über den Creole Service für umgerechnet 70€ gebucht.  La Digue ist, nach Mahé und Praslin, die dritt größte Insel. Wir wurden um ca. 8:20 Uhr direkt vom Hotel abgeholt und die Fähre fuhr am Hafen von Praslin um 9 Uhr nach La Digue los. Die Fahrt war angenehm und dauert ca. 20 Minuten. Auf der Insel haben wir zwei Fahrräder bekommen. Auf La Digue ist es nämlich nicht möglich für Privatpersonen mit dem Auto zu fahren. Da die Insel immer gut besucht ist, haben wir uns vorgenommen  direkt zum schönsten Strand zu fahren: Anse Source d’Argent
Der Strand ist in dem Park L’Union und ist gebührenpflichtig. Bei dem Programm, welches wir gebucht haben, war der Eintritt jedoch schon inklusive. Meine Empfehlung ist, dass der Strand direkt morgens oder am späten Nachmittag besucht wird. Es ist nämlich der bekannteste Strand der Seychellen und viele Besucher werdet ihr dort antreffen.
Wir haben uns dann am Strand noch eine Kokosnuss gekauft und zu nächst den sonnigen Tag am Meer genossen. Als es uns jedoch zu voll wurde, haben wir uns wieder unsere Fahrräder geschnappt und sind an das andere Ende der Insel nach La Passe gefahren. Zwischendurch gab es an besonders schönen Ecken natürlich noch einen Zwischenstopp:
Nachdem wir das andere Ende der Insel erreicht haben, haben wir von der 45 minütigen Radtour auch schon wieder Hunger bekommen. Zum Mittag gab es mal wieder die kreolische Küche und wir haben uns Pasta mit Meeresfrüchte bestellt. Einfach zum reinlegen.
Auf der Inselseite von La Passe ist der Wind sehr stark und das Schwimmen ist dort nicht erlaubt. Die Strömungen und die Wellen sind einfach zu stark, sodass das Schwimmen dort lebensbedrohlich sein kann. Auf dem Weg dorthin kann es immer wieder sein, dass man freilebende Schildkröten entdeckt. Außerdem ist die Seite von der Natur wieder wunderschön, sodass das Schwitzen auf dem Rad auf jeden Fall belohnt wird. Nach dem Essen und dem Radfahren waren wir ziemlich kaputt, sodass wir uns wieder an einen Strand gesetzt haben. Es kann immerhin Schlimmeres geben 😉
Bevor unser Bot um 16:30 Uhr wieder abgefahren ist, haben wir uns noch den Petite Anse Beach angeschaut.  Es war wirklich sehr hügelig und anstrengend dorthin.  Einen Platz zum Ausruhen gab es dort auch.  Wir waren jedoch vom Mittagessen noch so voll, dass wir bis Abends nichts mehr gegessen haben.
Gegen 16 Uhr sind wir schon wieder am Boot gewesen, da wir nicht unbedingt das Boot verpassen wollten. Die Insel ist wirklich auch Traum, jedoch auch sehr überlaufen, da wirklich viele Gäste vor Ort waren.
Am nächsten Tag sind wir von Praslin mit dem Boot zu unser nächsten Unterkunft gefahren. Die Überfahrt nach Mahé war wirklich unangenehm gewesen. Es war so kalt, da bei 26 Grad sofort die Klimaanlage getätigt wird. Ich hatte mal wieder nur eine kurze Hose, Top und Flip-Flops an und habe tatsächlich gefroren. Hinzu kam, dass der Wellengang doch sehr unruhig war. Mir war wirklich schlecht gewesen und nirgendwo waren Tüten (für ihr wisst schon was 😉 ) zu sehen. Somit musste ich mich noch sehr zusammenreißen und ich war nach der stündigen Fahrt einfach nur glücklich festen Untergrund unter meinen Füßen zu haben.
Im Hafen angekommen, haben wir auf unser Gepäck gewartet und sind dann zunächst mit einem Kleinbus nach Eden Island gefahren, wo wir mit einem Taxiboot zu unserer nächsten Unterkunft gebracht worden. Die Unterkunft war L’Habitation auf Cerf Island und ich kann das Hotel nur wärmstens empfehlen. Das Personal ist sehr hilfsbreit und freundlich. Das Essen hat mir persönlich auch gut geschmeckt und die Anlage und unser Hotelzimmer waren sehr ordentlich und sauber.
Cerf Island gehört zu den kleinen Inseln, ist jedoch noch keine Privatinsel. Es gibt drei Hotels dort und sonst keine andere Restaurantsauswahl. Bucht deswegen lieber mit Halbpension, da auch schon um 18:30 Uhr die Sonne untergeht und Straßenbeleuchtungen oder Laternen sind hier nicht vorhanden. Wobei es auf Cerf Island auch keine Straßen gibt…

 

Auf Cerf Island sind wir 4 Tage und Nächte geblieben und konnten dort so richtig abschalten. Ich habe meine zwei Bücher dort noch fertig gelesen und war etwas schwimmen. Also richtige Entspannung.
Meinen Schnorchelausrüstung hatte ich aus Deutschland auch mitgebracht, jedoch war mir an unserem Strand etwas zu viel Seegras und ich wollte nicht extra mit einem Boot zu einer freien Stelle fahren. Nach Gesprächen mit anderen Urlaubern hatte ich auch ein wenig Bedenken, denn es wurden wohl auch kleinere Haie gesehen und ich wollte gerne mit allen Fingern und Zehen zurück nach Deutschland fliegen.
An unserem letzten Tag auf den Seychellen sind wir dann noch zur Hauptinsel Mahé mit einem Taxiboot gefahren. Dies ist beim Hotel sogar umsonst dabei gewesen. Auf Mahé angekommen haben wir mal wieder eine Stunde auf den Bus gewartet und wollten zur Hauptstadt Victoria gefahren. Um ehrlich zu sein Victoria hat uns gar nicht gefallen. Der Markt war wirklich klein, der Tempel war ebenfalls kleiner als erwartet und die Restaurantspreise waren auch nochmal teurer als bei den anderen Inseln. Dazu kam noch, dass es an einigen Stellen immer wieder nach Fisch gerochen hat und dieser roch nicht immer frisch.
Wir haben die Innenstadt relativ schnell verlassen und sind noch zu einer Galerie gegangen und haben dort tatsächlich schöne Postkarten gefunden. In der Innenstadt gab es wirklich nur das klassische, touristische Zeug und darauf hatten wir keine Lust.
Mittagessen haben wir im Marie Antoinette bekommen. Es ist eines der bekanntesten Restaurants für die kreolische Küche. Es gab für 285 SR ein Mittagmenu und wir haben verschiedene Teller und Schalen mit Essen direkt an unseren Tisch bekommen.  Mir hat das Essen sehr gut geschmeckt, jedoch war es an diesem Tag wirklich heiß gewesen, sodass bei uns ziemlich viel stehen geblieben ist. Für ein Mittagessen fanden wir hier den Preis auch etwas hoch, jedoch sind wir mit unserem Budget über den Urlaub gut zurecht gekommen, sodass wir uns am letzten Tag etwas gönnen wollten.
Die Seychellen haben sicherlich noch weitere schöne Orte zu bieten und ist auf jeden Fall eine Reise Wert. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr mir gerne eine Nachricht in den Kommentaren hinterlassen.
Ich freue mich schon auf weitere Urlaube, jedoch ist ab Mitte September wieder viel Arbeit angesagt. Das 5. Semester beginnt wieder bei mir und ich arbeite in einer neuen Abteilung und muss mich dort erst einmal zu Recht finden.
Euch allen wünsche ich einen guten Wochenstart.

Bis bald,

Rica

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