Eine Kolumne über das Reisen: 7 Dinge, die ich beim Reisen gelernt habe

Reisen gehört wohl zu den schönsten Dingen, die ich mir vorstellen kann. Denn es gibt so viele interessante Orte, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Komischerweise hatte ich im jungen Alter überhaupt keine Bedenken, wenn ich in anderen Ländern unterwegs war. Bereits mit 15 Jahren habe ich mein Praktikum in England absolviert, bin mit 17 Jahren nach New York und Alaska geflogen und ein Jahr später nach Neuseeland und Australien. Glücklicherweise hat alles immer gut funktioniert und ich hatte schöne Zeiten, an die ich mich gerne zurück erinnere. Wenn ich manchmal zurückdenke, fallen mir folgende Dinge ein, die ich mittlerweile immer berücksichtige:

1. Relax

Es gibt so viele Orte, Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Shops, die wir meist sofort anschauen wollten. Grundsätzlich ist das richtig! Aber Urlaube oder Reisen sollen für mich auch etwas Erholsames haben, denn schließlich muss ich vom Alltag entspannen und mal Nichts tun. Dies klappt ganz gut, wenn ich immer wieder bewusst längere Pausen tagsüber einbaue und einen Gang zurückschalte. Was mir vor dem Urlaub gut gefällt zum Relaxen: Wenn ich ein Urlaubsziel rausgesucht habe, dann schaue ich mir gerne Filme oder Serien an, die in der Stadt / Land spielen, um schon ein Gefühl von der Landschaft / Stadt dort zu bekommen.

2. Bequeme Schuhe

Egal wohin es geht: Ich brauche mindestens zwei Paar bequeme Schuhe. Denn am liebsten mache ich alles zu Fuß, um die Gegend besser kennen zulernen. So habe ich schnell eine Orientierung und erlebe die Stadt. Und da ich in Paris an einem Tag auf 26km kam, brauche ich für den nächsten Tag immer ein anderes Paar Schuh, damit mir die Füße nicht zu sehr wehtun.

3. Zu viel Kleidung

Ich muss gestehen, am liebsten reise ich tatsächlich mit Handgepäck. Denn es macht das Reisen leichter. Der Koffer ist nicht so schwer und am Gepäckband muss ich nicht warten. Also perfekt! Wenn ich mit Handgepäck reise, plane ich meine Outfits immer für jeden Tag. Denn so habe ich mir schon alles rausgesucht und brauche morgens lediglich 15 Minuten um mich fertig zu machen.  Also ist meine Empfehlung am besten Basic Teile mitzunehmen, die sich notfalls einfach miteinander kombinieren lassen.

4. Geld am Automaten abheben

Am einfachsten finde ich es tatsächlich, wenn ich mit meiner Kreditkarte am Automaten abhole. Denn so, muss ich vorher nicht die Sorten in der Bank besorgen oder an den überteuerten Tauschständen am Flughafen oder Bahnhof. Am liebsten ist es mir jedoch, wenn ich in dem Land oder in der Stadt alles mit Kreditkarte bezahlen kann. In London habe ich es während einem Trip tatsächlich geschafft, nicht einen Pfund in der Hand zu haben.

5. Urlaubsbudget vorgeben

Ich lege vor jedem Urlaub fest, wie viel Geld ich ausgeben möchte. Denn nichts kann den Urlaub im Nachgang einen sauren Geschmack geben, wenn eine hohe Kreditkartenrechnung ins Haus trudelt. Deswegen bezahle ich am liebsten mit einer Prepaidkreditkarte und überweise vor dem Urlaub meinen festgelegten Betrag.

6. Sei geduldig 

Nicht in jeder Stadt ist die Verkehrsanbindung so gut wie in London oder Paris. Deswegen musste ich mich an einigen Orten schon in Geduld üben. Auf den Seychellen haben wir letztes Jahr bestimmt eine Stunde gewartet bis wir entschlossen haben ein Taxi zu nehmen. So be patient!

7. Zusammen Reisen ist schöner

Was die Reisengruppegröße betrifft, habe ich schon alles ausprobiert. Mit 20 Mitschülern nach Alaska fliegen? Check! Alleine nach Australien? Check. Mit der Familie nach Dänemark? Check. Dieses Jahr war ich sogar von der Hochschule mal wieder auf Studienfahrt. Also kann ich mich hinsichtlich der Anzahl der Reiseteilnehmer gut anpassen. Jedoch muss ich sagen, dass ich es grundsätzlich viel schöner fand, wenn jemand mit mir die Sachen erlebt und wir im Nachgang uns gemeinsam an die Reise zurück erinnern.

 

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