Ist offline das neue Luxusgut?

Alles, immer und das zu jeder Zeit?
In letzten Jahr hat mich eine Sache schon genervt: Überkonsum. Mit Überkonsum meinte ich jedoch zunächst  echten Konsum, also neue Güter kaufen. Dahingehend habe ich eine Umstellung vorgenommen und kaufe nun überwiegend offline, um so sicher zus stellen, dass ich nicht sofort zuschlage, sondern erst einmal über meinen Kauf nachdenke, ob ich tatsächlich das 61. Paar Schuhe auch benötige.  Denn es ist doch wirklich einfach auf bestellen zu klicken. Und mittlerweile glaube ich auch, dass es zu einfach geworden ist, sich neue Kleidung, Elektrogeräte, Kosmetik oder auch Bücher anzuschaffen. Denn Amazon, Zalando & Co. machen es uns leider zu einfach. Leider ist hier auch übertrieben gesagt: Denn ich selbst war jahrelang ein großer Freund davon, die Dinge, die ich dachte, dass ich sie benötige, online zu bestellen.

Meine ganz besondere Wunschliste

Lieber Weihnachtsmann,
ach ne, ich wohne jetzt ja seit drei Jahren in München und hier kommt immer das Christkind.
Also nochmal:
Liebes Christkind,
zu Weihnachten habe ich folgende Wünsche und ich bitte dich sehr darum, diese auch einzuhalten. Schließlich möchte ich unbedingt zur Münchner Schickeria gehören und benötige deswegen diese Sachen. Sonst macht das Leben keinen Sinn. Meine Münchener-Leser werden es verstehen.

Was brauche ich zum Leben?

Wie viele Dinge benötigt ein Mensch tatsächlich zum Leben?
Am Samstag teilte mir ein Dozent in seiner Vorlesung mit, dass eine deutsche Familie im Schnitt 40.000 Gegenstände in ihrem Haus hat. Eine einzelne Person in Europa hat im Schnitt 10.000 Stücke darunter auch viele Textilien. Eine ziemlich große Zahl. Wenn ich mir die Zeit ausmale, die ich benötige, um diese 40.000 Teile zu ordnen und in Schacht zu halten. Mir ist das definitiv zu viel Krempel. Deswegen möchte ich euch und auch mich für Folgendes sensibilisieren: Überlegt euch jeden Kauf, den Ihr tätigt mal genauer. Wieso kaufe ich dieses Teil gerade? Was hat mich zum Kauf bewegt? 

Monatsrückblick Oktober 2017

Der Oktober ist wie im Wind verflogen: In der Hochschule hatte ich eine Präsentation zu halten und auf der Arbeit war bei der neuen Stelle eine Menge zu tun. Teilweise war ich von 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr nicht zuhause, sondern bin zwischen Arbeit und Uni hin und her gependelt. Da die Tage “gefühlt” momentan wieder kürzer werden, versacke ich an einem freien Abend auch schnell mal auf der Couch.